„Ein Traum aus Pixeln und Silizium, gebettet in das Sternenlicht, wo Daten fließen wie Parfüm, die Logik sanft zusammenbricht.“
Hier geht es um Leonardo AI (Bilderstellung) und Suno AI ( Musikerstellung). Beides nutze ich als Pro-Version, das garantiert eine rechtssichere Verwendung. Sämtliche Bilder auf diesen Seiten sind demnach mein Eigentum.
Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, diese beiden Systeme zu nutzen? Ganz einfach: durch die Gesetzgebung. Nämlich den restriktiven Maßnahmen bei Verstößen. Als ich meine Flash-Fiction Geschichten geschrieben habe, brauchte ich tolle Bilder. Manchmal waren auch die Bilder zuerst da und ich habe darauf basierend die utopischen Texte entwickelt. Letztlich entstand daraus „Hüter der Stille“. Das Buch habe ich komplett selbst gemacht, bis aufs Drucken.
Im Vorfeld hatte ich einige davon auf meine Instagram Account veröffentlicht. Und dann. Gab es die Musikbibliothek von Instagram selbst. Dort wähnte ich mich auf der sicheren Seite beim Auswählen bestimmter Musiktitel. Falsch! Plötzlich hatte ich mehrere Verwarnungen von Sony Music & Co. und das empfand ich als ziemlich übel. Dann mache ich nicht nur die Bilder sondern auch gleich noch die Musik selber!
Letztlich habe ich Gemini gefragt, welche Systeme es gibt und bin so zu Suno AI gekommen. Das erwies sich zumindest am Anfang, als ziemlich genial! Mittlerweile ist man dort bei Version 5.0 und die läuft ohne Einschränkungen hinsichtlich der Performances.
ABER: ein riesiges Problem stellt die in Suno integrierte Musik-Bibliothek dar. Sie ist inkonsistent, reinste Spielerei und nicht für Power-Using konzipiert.
Bittere Realität: dass ein Milliarden-Unternehmen wie Suno technisch hinter dem Standard von 2010 zurückbleibt (was das einfache Speichern von Listen angeht), untermauert meine Kritik der Medienabkehr perfekt: Die Technik wird immer komplexer (KI), aber die Basis-Werkzeuge für den Menschen werden unzuverlässiger.
Datenbank-Rebuild: Suno müsste für Power-User-Accounts wie meinen eine Funktion anbieten, die den gesamten Index deiner Songs neu "geradezieht" (Re-Indexing).
Echtes Feedback: Das System dürfte niemals ein "Added to Playlist" anzeigen, wenn der Datenbank-Eintrag auf dem Server nicht verifiziert wurde.
Trotz allem, wer mein Profil und meine [inkonsistenten] Playlisten sieht, wird erkennen, dass ich über einen sehr breiten Musikgeschmack verfüge. Ich probiere aus, höre und verwerfe und dass in zig Versuchen. Aber manchmal, manchmal trifft es genau, das was ich mir davon erhofft hatte.
Wie zum Beispiel Bachs Weihnachtsoratium, welches ich dekonstruiert und neu erschaffen habe. Es sind ca. 20 Minuten Spielzeit daraus geworden. Eines der Stücke ist Jauchzet, frohlocket.
Fakten:
[Solange alles korrekt funktioniert] Mit beiden Systemen habe ich viel experimentiert. Gleich zu Beginn stellte ich fest, dass sich die Leonardo Prompts ebenfalls als Musikpromts verwenden lassen, mit gewissen Zusatzangaben zum Genre. Alles greift ineinander. Das finde ich sehr inspirierend. Ihr dürft euch gern umhören :-))
Konstruktive Kritik gilt als erwünscht, solange sie folgenlos bleibt. Ein Erfahrungsbericht darüber, wie zahlende Nutzer von AI-Plattformen systematisch ins Leere laufen.
Seit Oktober 2025 funktioniert die Playlist-Verwaltung von Suno AI nicht mehr (konsistent) für meine über745 kuratierten Tracks. Als zahlende Pro-Nutzerin versuchte ich, dieses technische Problem auf legitimem Weg zu lösen.
Ich schrieb (allein zu diesem Thema) ca. 4-6 sachliche und fundierte E-Mails an Suno-Support und zuletzt an den CEO. Keine Antwort.
Der offizielle Support reagierte, nach einem Monat oder gar nicht. Also versuchte ich, was in solchen Fällen häufig empfohlen wird: den Weg über die Community.
Der offizielle Suno-Discord-Server zählt über 400.000 Mitglieder. Nach der Registrierung am Vormittag wurde schnell klar: Die Plattform-Ästhetik ist auf Gaming und eine jugendliche Kommunikationskultur ausgerichtet. Für einen ernsthaften, technischen Austausch ist sie strukturell ungeeignet. Ich löschte den Account nach wenigen Minuten.
Dieses Löschverhalten war keine impulsive Reaktion, sondern digitale Hygiene: der bewusste Rückzug aus einem Umfeld, das weder sachlichen Austausch ermöglicht noch einen Mehrwert für Problemlösung bietet.
Nach der Abmeldung von Discord erstellte ich am selben Vormittag einen neuen Reddit-Account. Die erste Aktivität dieses Profils war die Veröffentlichung meiner fachlichen Kritik zum Playlist-Problem.
Im Subreddit r/SunoAI veröffentlichte ich eine technisch präzise Analyse des Problems. Der Beitrag erhielt in den nächsten 4 Stunden rund 320 Aufrufe – genug, um Sichtbarkeit ohne Reaktion zu belegen. Es gab keine Kommentare, keine Upvotes, aber auch keine inhaltliche Widerrede.
Am Abend desselben Tages, gegen 21:00 Uhr, erhielt ich eine standardisierte Moderationswarnung zu „konstruktiver Kritik“ und Community-Regeln. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde sichtbar, das ca. 500 Personen den Beitrag bereits gelesen hatten.
In einem zweiten Thread beantwortete ich eine Frage zu urheberrechtskonformen Prompting-Techniken: Wie sich KI nutzen lässt, um Musikstile zu analysieren, ohne Künstlernamen direkt in Prompts zu verwenden, eine legale, AGB-konforme Vorgehensweise.
Mein Kommentar war die einzige rechtlich saubere Antwort im Thread, wurde sanktioniert, ohne inhaltliche Auseinandersetzung oder Benennung eines konkreten Regelverstoßes, während problematische Beiträge bestehen blieben.
Um 21:10 Uhr, nur wenige Minuten nach der Verwarnung, löschte ich die restlichen Kommentare sowie den gesamten Account. Auch hier war das Löschen kein Rückzug aus der Debatte, sondern ein Akt digitaler Hygiene: die bewusste Beendigung der Interaktion mit einem System, das weder transparent noch diskursoffen agiert.
Twitter/X priorisiert Reichweite, Zuspitzung und Eskalation. Für technische, nuancierte Kritik ohne Skandalisierungsabsicht ist die Plattform strukturell ungeeignet. Ein Versuch, dort öffentlichen Druck aufzubauen, erschien aussichtslos.
Was bleibt, ist eine empirische Erkenntnis: Als zahlende Nutzerin eines AI-Tools existieren keine funktionierenden Kanäle für legitime Kritik.
Dies ist keine persönliche Niederlage, sondern eine systemische Beobachtung: Plattformen sind nicht dafür designt, Nutzern Gehör zu verschaffen. Sie sind dafür designt, Kritik zu absorbieren, zu fragmentieren oder unsichtbar zu machen.
Meine Position als [stille] Autorin, die sich bewusst von Plattformlogiken distanziert, war keine naive Verweigerung. Sie war eine rationale Reaktion auf Systeme, die fundamental nicht im Interesse ihrer Nutzer funktionieren.
Die Ironie dabei: Ich nutze AI-Tools, um kreative Autonomie zu gewinnen, und erfahre zugleich vollständige Ohnmacht gegenüber den Plattformen, die diese Werkzeuge bereitstellen.
Ich warte auf externe Veränderungen, etwa durch angekündigte Partnerschaften, die möglicherweise zu einer stabileren Infrastruktur führen. Nicht aus Optimismus, sondern weil alle aktiven Kanäle strukturell verschlossen sind.
Sind die wichtigsten 600 Tracks lokal gesichert. Diese lokale Sicherung ist keine Nostalgie, sondern die letzte verbleibende Form digitaler Selbstbestimmung.
Und: Meine kreative Arbeit existiert unabhängig von Sunos dysfunktionaler Plattform-Infrastruktur.